Rückenschmerzen im Fokus

Jetzt geht es um dein ganz persönliches Poblem. Deshalb sprechen wir dich jetzt mit "Du" an. Ist das okay?

1. Oberer Rücken

Hast du eines oder mehrere der folgenden Symptome?

Rippenschmerzen / Brustkorbschmerzen Schmerzen zwischen den Schulterblättern stechende Schmerzen im Brustkorb Muskelverspannungen oder Verkrampfungen Schmerzen beim Atmen Taubheit oder Kribbeln in den Armen bis zu eingeschlafenen Händen Herzschmerzen, die bereits ärztlich untersucht wurden Oberbauchverkrampfungen / Magendrücken

Das sind typische Beschreibungen unserer Patienten. Häufig werden solche Beschwerden durch sogenannte „funktionelle Störungen“ wie Muskel-, Faszienverspannungen oder Wirbel- und Rippenblockierungen ausgelöst.  

Du musst deine Anatomie kennen

Der Brustkorb besteht aus den 12 Brustwirbeln (Th1 bis TH12) und den, von ihnen ausgehenden, 12 Rippenpaaren sowie dem Brustbein. Kräftige Muskeln und Fasziengewebe verbinden diese Knochen untereinander und sind mit anderen Regionen des Körpers wie z.B. der Hals- und Lendenwirbelsäule dem Schultergürtel und dem Arm verbunden. Zum Bauchraum hin, wird diese Region vom Zwerchfell, unserem Haupt-Atemmuskel, verschlossen. Aufgabe des Brustkorbs ist es, ihren lebenswichtigen Inhalt zu schützen.

Jetzt kommt unser Wissen zum Einsatz

Dein Brustkorb ist eine rhythmische Zone. Hier ist ständig Bewegung-24/7!

Diese Zone wird von der Lunge, dem Herzen und großen Blutgefäßen und dem Thymusfettkörper sowie reichlich Bindegewebe gebildet. Da aber sowohl die Lungenflügel (ca. 20.000 x/Tag!) als auch das Herz (ca. 100.000 x/Tag!) ständig in Bewegung sind, muss dein Brustkorb, zusätzlich beweglich sein.  

Auch das Bücken oder das Heben der Arme über den Kopf wäre, mit einem steifen Brustkorb, schlecht möglich.  Erhöhte Spannungen in Muskel- und Faszienschichten können also hier die Beweglichkeit einschränken und Schmerzen im oberen Rücken machen.

Alle Bereiche der Lunge müssen stets gut durchblutet sein um effektiv von unserem Immunsystem erreicht zu werden. Deine Lunge muss sich gut entfalten um belüftet werden zu können. Ist dies nicht gegeben, steigt die Anfälligkeit für Entzündungen.  

Wirbel- und Rippenblockierungen können Nerven direkt bedrängen oder das Nervensystem irritieren. Die Folge sind ausstrahlende Schmerzen, Missempfindungen oder Muskelschwäche. Unser Zwerchfell senkt sich bei jedem Atemzug in den Bauchraum, so werden alle Bauchorgane rhythmisch und sanft massiert. Ein schwaches und/oder verspanntes Zwerchfell schränkt also nicht nur unsere Atmung ein, es kann dadurch auch zu Verdauungsstörungen kommen.  Ist der Bauchraum stark aufgebläht, schränkt dies wiederum die Lungen- und Herzfunktion ein ( sog. Roemheld-Syndrom) - einTeufelskreis entsteht. 

Bewegungsmangel, Stress, Erkrankungen, Unfälle können tatsächlich die Ursache für Beschwerden darstellen. Entspannung und regelmäßiges körperliches Training bilden die Grundlage jeder sinnvollen Behandlung und Prävention.  Dabei sollten Beschwerden im Brustkorb aufgrund der vielfältigen Verbindungen nie isoliert betrachtet werden. Diesen Rundum-Blick sichern wir dir zu.

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2. Unterer Rücken

Hast du eines oder mehrere der folgenden Symptome?
Schmerzen im unteren Rücken oder am Becken/ im "Kreuz" krampfartige oder einschießende Schmerzen am Kreuzbein

ISG-Blockade Schmerzen bei längerem Liegen, Sitzen, Stehen oder Gehen Schmerzen bei Positionswechsel Ausstrahlung ins Gesäß oder in den Bauch "Wegsacken" eines Beines Mißempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit Krämpfe in den Beinen Rückenbeschwerden in der Schwangerschaft

Kurzer Ausflug in die Anatomie

Es gibt fünf Lendenwirbel (L1 bis L5) mit den dazwischenliegenden "abpuffernden" Bandscheiben. Darunter schließt sich das Kreuzbein an und darunter das Steißbein. Der gesamte Lenden-Beckenbereich ist umgeben von zahlreichen Bändern, Sehnen, Faszien und Muskeln. Die Lendenwirbel sind wie aufeinandergestapelt und bilden in der Mitte einen Kanal. In diesem Kanal befindet sich das Rückenmark, von dem aus die Nerven abgehen. Tatsächlich kann jede dieser Strukturen die Quelle von Schmerzen sein.

Klingt kompliziert? Nein, wir kennen uns da aus.

 Die Mehrzahl unserer Patienten (80 bis 90 Prozent) leidet allerdings an unspezifischen Schmerzen. Das bedeutet, dass die Ursachen für ihre Schmerzen bei bildgebenden Untersuchungen nicht erkennbar ist. Eigentlich ist das auch eine gute Nachricht, denn so weiß man, dass wahrscheinlich keine Struktur ernsthaft beschädigt ist.

Hier endet nun häufig die Behandlung beim Facharzt mit den allgmeinen Tipps wie mehr Bewegung, weniger Stress u.s.w.! ABER... die Ursache können halt auch Spannungen der Bändern, Sehnen, Faszien und Muskeln sein, die die Wirbelsäule und das Becken in Fehlhaltungen zwingen.

Es kann aber sein, dass Patienten sogenannte spezifische Rückenschmerzen haben. Das heißt, der Schmerz ist bedingt durch Bandscheibenvorfälle, einen Wirbelkörperbruch bei Osteoporose oder nach Unfall, Entzündung oder einen Tumor. Das kommt tatsächlich in rund 10 bis 20 Prozent der Fälle vor. Als Therapeutinnen haben wir alle schulmedizinische Ausbildungen um in diesem Fall schnell handeln zu können.

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3. Schulter-Arm-Nacken

Hast du eines oder mehrere der folgenden Symptome?

Bewegungseinschränkungen beim Drehen des Kopfes Verkrampfungen in der Nacken-Schulter-Muskulatur Kopfschmerzen Schwindel / Duselgefühl im Kopf sporadisch auftretende Sehstörungen Taubheit oder Kribbeln in den Armen bis zu eingeschlafenen Händen

Jetzt wird die Anantomie erst richtig spannend

Zur Halswirbelsäule gehören sieben Wirbel. Dabei beginnt man immer von oben zu zählen. Der erste Halswirbel, direkt unterhalb des Hinterhauptes, ist der Atlas und der zweite Halswirbel wird Axis genannt. Die beiden sind Teil der Kopfgelenke. In dem Bereich laufen viele empfindliche Blutgefäße und Nerven, die teilweise bis in den Bauch weiterlaufen. Verspannungen im Bereich der Kopfgelenke können Sehstörungen und Schwindel aber auch Bauchbeschwerden verursachen. Im weiteren Verlauf ist vor allem der siebte Halswirbel ganz leicht für jedermann zu erkennen. Sein hinterer Dorn läßt sich bei vielen Menschen auf Höhe der Schultern gut sehen und tasten.

Rein funktionell gehört zur Schulter-Nacken-Region unbedingt auch der Bereich zwischen den Schulterblättern. Hier haben die Nerven Ihren Ursprung, die bis in die Hände ziehen und dort Beschwerden verursachen können.

Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben als Puffer und Abstandshalter, damit die austretenden Nerven nicht bedrängt werden.

Ebenso funktionell gehört zur Nackenregion die Luft-und Speiseröhre, der Kehlkopf, das Zungenbein und Schilddrüse. Hier schließt sich oft der Kreis zwischen orthopädischen Problemen und Internistischen Diagnosen.

Das soll sich mal eine Expertin anschauen?

Sehr gern!
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